Von Betroffenen für Betroffene
Worte und Texte die helfen können
In dieser Rubrik findest du Anregungen, die Hoffnung schenken und dazu ermutigen, dein Leben mit all seinen schönen Momenten bewusst wahrzunehmen – auch und gerade nach einem tiefen Einschnitt.
Die Menschen, die hier schreiben, kennen diese Erfahrung selbst: durch eine eigene Erkrankung oder als Partner oder Partnerin an der Seite eines geliebten Menschen.
Wenn du selbst mit deiner Geschichte anderen Mut geben möchtest, melde dich gern bei uns:
kontakt(at)pink-charity(punkt)de
Gemeinsam überlegen wir, wie deine Erfahrungen für andere eine wertvolle Hilfe werden können.
Ich lebe seit etwa 30 Jahren in Bonn und bin mittlerweile 53 Jahre alt. Ich lebe nicht alleine – und das gibt mir Mut und Lebendigkeit. Denn trotz der Chemotherapie gibt es jeden Tag einen Grund, aufzustehen, am Leben teilzunehmen und sich – oder sich versorgen zu lassen.
Meine Geschichte beginnt im Jahr 2016, als bei mir DCIS, eine verkapselte Vorstufe des Brustkrebs, diagnostiziert wurde. Es folgten zwei Operationen und eine fünfwöchige Bestrahlung. Ich war froh, alles gut überstanden zu haben uns stets aktiv. Ich wurde für gesund erklärt und versuchte das Thema hinter mir zu lassen– getreu dem Motto: „...und das Leben geht weiter...“.
Ich lernte meinen jetzigen Partner kennen, widmete mich meinen Verpflichtungen, und bald zog er zu mir und meiner Tochter nach Bonn – und wir waren glücklich.
Hey, ich bin Susi, 35 Jahre jung und habe metastasierenden Brustkrebs.
Für mich ist es kein Todesurteil, sondern ein Weckruf.
Mein Körper musste krank werden, um mir zu zeigen, dass ich den Ruf meiner Seele nicht gehört habe. Deswegen kam 2022 der Krebs das erste Mal. Ich lernte dadurch mich selbst kennen und nicht den Menschen Susi, sondern das was darin ist. Ein Rezidiv 2023 zeigte mir weiter meinen Weg. Die Diagnose der Knochenmetastasen im Dezember 2023 öffnete mir dann die Augen. Ich durfte lernen durch Energiearbeit, Organetik, Reiki, Spiritualität, Konfliktlösungen, Heilströmen, dass nicht nur der Körper geheilt werden soll, sondern auch die Seele und der Geist. Ich bin wie aufgewacht.
Ich bin Nicole und ich bin Ende 2019 mit 33 Jahren an triple-negativem Brustkrebs erkrankt.
Wir machen nie Selfies, aber am Tag der ersten Chemotherapie haben wir welche gemacht - und ich finde, sie gehören zu den schönsten Familienbildern.
Unser damals 14 Monate alter Sohn hat dafür gesorgt, dass wir ganz normal weitermachen und nicht den Mut verlieren. Er hat mich gezwungen aufzustehen, keine negativen Gedanken zuzulassen und das Schicksal mit großer Dankbarkeit und Leichtigkeit anzunehmen.
Die Pandemie Anfang 2020 stellte nicht nur meine behandelnden Ärzte, sondern auch uns als Familie, vor eine großen Herausforderung.
Ich heiße Pina und bin eine lebenslustige Frau mit italienischen Wurzeln aus Kempten.
Im Jahr 2021 hat mich die Diagnose Brustkrebs aus der Bahn geworfen. Wir haben viel geweint und ich hatte große Angst vor dem was kommt. Was würde passieren? Würde ich sterben?
Als meine Ärzte in Stuttgart mir sagten, dass die Chancen mich zu heilen sehr gut sind, fiel mit ein Stein vom Herzen. Vor dem Beginn meiner Therapien erhielt ich in einem Gespräch von meinem Arzt ein Heft, in dem Kopftücher abgebildet waren. Er sagte mir, diese seien wichtig.
Ich sah mir das Heft an und noch am selben Tag kauften mein Mann und ich schöne Kopftücher. Mir war damals noch nicht bewusst, wie sehr diese meinen Weg beeinflussen würden.
Hello, hello, hello ihr Lieben!
Mein Name ist Matea. Ich bin 27 Jahre alt, bin Erzieherin und komme aus dem wunderschönen Königswinter. Liebe es zu tanzen, Musik zu hören und Zeit mit Friends/Fam zu verbringen. Ich bin das Gesicht hinter miss(unterstrich)pinktastic und das hier ist meine Geschichte:
Im September 2020 erhielt ich die erschütternde Diagnose Brustkrebs. Mit gerade mal 25 Jahren.
Dabei bin ich nur wegen leichter Brustschmerzen zu meiner Frauenärztin gegangen. Niemals im Leben hätte ich gedacht, dass daraus diese Diagnose entsteht. Auch wenn ich vorbelastet bin, da meine Mum an Brustkrebs erkrankt ist und ich meine Frauenärztin öfter gesehen habe als manche meiner besten Freunde. So war ich nicht darauf eingestellt oder vorbereitet.
Mit Mitte zwanzig denkst du nicht daran. Man denkt, man ist unbesiegbar und kann einfach alles schaffen. Hat die naive Denke „das werde ich nicht bekommen“.
Ich bin Simone, 36 Jahre alt und komme aus Bonn.
Es war Ende Dezember 2022 als ich aus der linken Brust einen tröpfchenweise Abgang von Sekret bemerkte. Anfang Januar 2023 erfolgte die Stanzbiopsie, einen Tag später dann der Anruf: „Frau Heinen-Fischer, ihr Tumor ist leider bösartig.“
Krebs? Ich? Sicher? Ich bin doch erst vor wenigen Monaten das vierte Mal Mutter geworden. Ich hatte also bereits in der Schwangerschaft Krebs, nur wusste ich es nicht. Das war ein Nackenschlag.
Ich habe Kinder im Alter von 8 Jahren, 5 Jahren, 3 Jahren und 6 Monaten. Sie brauchen mich alle noch, daher war Aufgeben keine Option.
Ich heiße Nadja, bin 46 Jahre alt und habe inzwischen seit 7 Jahren Krebs.
2015 bekam ich die Diagnose Brustkrebs, nachdem ich einen Knoten in meiner Brust selbst ertastet hatte. Vorher hatte ich noch nie Berührung mit dieser Krankheit, deswegen kam diese Diagnose auch einem Todesurteil für mich gleich. Was war ich naiv! Inzwischen bin ich glücklicherweise schlauer und weiß, dass Brustkrebs so weit erforscht ist, dass die Überlebensrate sehr hoch ist. Man könnte auch von Glück im Unglück reden.
Meine Tochter war damals zarte 5 Jahre alt und erlebte, wie ihre Mama durch die Chemotherapie die Haare verlor, sie besuchte mich im Krankenhaus und auch in der folgenden Reha. Sie hat das alles so toll mitgemacht. Ich wurde mehrmals an meinen Brüsten operiert, da mir die Knoten und das Brustgewebe entfernt wurden. Ich entschied mich für Silikonimplantate, und meine Brüste wurden dafür mit einem Expander auf die entsprechende Größe gedehnt, bis das gewünschte Implantat eingesetzt werden konnte.
Dieses erste Jahr nach der Diagnose war ein sehr einschneidendes Jahr. Nicht zu wissen, wie das Leben weitergeht, die Nebenwirkungen der Chemotherapie und die unzähligen Krankenhausaufenthalte bestimmten unseren Alltag. Ich lebte in einer Parallelwelt.
Ich bin Lisa und gerade 31 geworden.
Das Thema Onkologie kannte ich schon als Jugendliche: Meine jüngere Schwester hat damals den Kampf gegen ihren Gehirntumor verloren und passt seitdem von oben auf mich auf. 2019 die nächste Onko-Diagnose in der Familie: Meine Mutter erkrankte als Nichtraucherin an einem Lungenkarzinom. Und dann kam der 01.07.2021 – ein Donnerstag.
Ich saß in Italien im Urlaub im Auto auf dem Weg nach Turin und wusste, dass der Befund meiner Biopsie bei meiner Frauenärztin vorliegt. Den Knoten hatte mein damaliger Freund Anfang Juni bei Rumblödeleien beim Zähneputzen ertastet und es erfolgten Ultraschall, Mammographie und Biopsie. Schon zu Beginn des Urlaubes hatte ich den Knoten für den Falle des Falles „Napoleon“ getauft und ihm gesagt, dass er jetzt bitte den Abflug nach Elba machen kann, bevor er dann endgültig auf St. Helena verbannt wird.
Nun denn: Ich telefonierte mit meiner Ärztin und sie teilte mir mit, dass der Tumor bösartig ist und nun Chemo, OP und Bestrahlung anstehen werden.
Mitten in der Corona-Pandemie erhielt ich, 43, verheiratet und Mutter von drei Kindern (12,10,4), Lehrerin und Autorin, meine Brustkrebs-Diagnose.
Von einem Tag auf den anderen stand meine Welt still und drehte sich gleichzeitig in einem rasenden Tempo. Außer der jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchung hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt keinen Gedanken an den Krebs verschwendet. Aber dann wurde aus genau so einem Routinetermin bei meinem Frauenarzt ein Krebsbefund. Nicht tastbar, aber im Ultraschall erkennbar, erspähte er eine vermeintliche Zyste in meiner rechten Brust und empfahl mir, das in der Klinik abklären zu lassen. Da die Auffälligkeit auch bei der Mammographie noch zu erkennen war, gab es eine Biopsie. Eine Woche später erhielt ich dann die Nachricht, dass ich „einen kleinen HER2-positiven-Brustkrebs“ hatte.
Mein Leben war von einem Tag auf den anderen ein komplett anderes geworden und nahm rasant Fahrt auf. Gefühlsmäßig befand ich mich auf einer Achterbahn. Von tiefer Traurigkeit über große Wut bis hin zu starker Unruhe und gleichzeitiger Schockstarre gepaart mit Hektik und Stress war alles dabei.
Eine unschöne Trennung/Scheidung (2015) nach 20 Jahren, ein dadurch bedingter Umzug (2018) in einen anderen Ort ... und dann im August 2019 die Diagnose Brustkrebs.
Shit happens – oder: Es ist wie es ist.
Ich ertastete den Knoten im Juli 2019, kurz nach meinem 45. Geburtstag, in der rechten Brust. Dann wurde das übliche Prozedere durchgeführt: Mammographie (allerdings wurde hier kein Knoten entdeckt), Ultraschall (da war der Knoten zu sehen), Stanzbiopsie. Ergebnis: Invasives Mammakarzinom (NST) mit lobulärem Wachstum; dass Positive an der Sache: ein Hormonrezeptor positiver Krebs.
Mein erster Gedanke damals war: „Na super, mieses Karma, war ja klar! Alleinerziehend mit drei noch jungen Kindern (9, 11 und 14), in einer neuen Wohnsituation mit relativ frischer Partnerschaft ... Ok, jetzt erstmal eins nach dem anderen.“ Für mich selber war die Diagnose gar nicht so schlimm; viel schlimmer empfand ich es, wie es mein Umfeld, meine Familie, mein Partner auffassen würden.
FaF – Fifty and Fabulous
Das ist seit April 2019 mein neues Lebensmotto – übernommen aus SATC und bei dieser Gelegenheit habe ich mich fotografieren lassen. Und auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ganz vollständig war, finde ich die Bilder von mir toll … und möchte sie daher gerne mit euch teilen.
Ich habe im Mai 2018 einen Knoten selbst ertastet. Aber erst nachdem mir meine Tochter in England von Coppafeel erzählt hat und dass ich mir doch mal die Website von denen anschauen solle. Meine beste Freundin war vor fünf Jahren an einem metastasierten Mammakarzinom verstorben und meine Tochter meinte, sie müsse deswegen gerade ganz viel an Netti denken.
Ich glaube, manchmal gibt es keine Zufälle. Denn daraufhin habe ich bei genauerem Tasten was gefühlt, was sich „komisch“ anfühlte. Und damit ging was los – was eigentlich gar nicht so richtig in der Geschwindigkeit verdaut werden konnte von mir. Einiges in den Mühlen der Medizin lief natürlich nicht reibungslos.
Ich arbeite seit über 25 Jahren im Gesundheitswesen und habe damit auch festgestellt: Auf der anderen Seite ist es ganz anders!
Diagnose Brustkrebs. Ist das das Ende oder ein Neuanfang?
Mein Name ist Sandra. Ich bekam am 15. Juni 2015 im Alter von 38 Jahren die Diagnose Brustkrebs.
Im April 2015 hatte ich einen Knoten in meiner linken Brust getastet und ging damit zum Arzt. Eine verkapselte Zyste. Im Mai 2015 stand ich wieder vor meinem Arzt, da der Knoten gewachsen war und ich es so nicht stehen lassen konnte. Die Augen meines Arztes sagten schon alles …. Mein Herz raste und die Angst wurde immer größer. Es ging alles sehr schnell - Termin zur Mammographie und Überweisung ins Brustzentrum.
Meine private Situation hat das alles nicht leichter gemacht. Einen Partner an der Seite, der ein akutes Alkoholproblem hatte, und eine Tochter von 8 Jahren, die ihre Mutter brauchte. Mein Kartenhaus fiel in sich zusammen. Gedanken über Gedanken. Was ist wenn? Wie geht es weiter? Warum ich???
Hier sind meine sieben goldenen Regeln, um Selbstheilungskräfte zu aktivieren:
- Entspanne Dich!
Indem Du Dich entspannst, findest Du leichter in Deine innere Mitte, in Deine ureigene Kraft
- Ernähre Dich gesund!
Das gibt Dir die Basisenergie für Deine Heilung!
- Kündige, was Dir nicht gut tut!
Die Diagnose war für mich ein Schock: Brustkrebs mit 26 Jahren. Doch ich bin stärker als der „Bobbel“ und möchte meine positive Energie an andere Betroffenen weitergeben.
Mein Name ist Tatjana und ich bin mittlerweile 27 Jahre alt. Seit gerade einmal 3 Jahren stehe ich nach meinem Studium im Berufsleben. Ich wohne in München und arbeite als Projektmanagerin bei einem Automobilhersteller. Ich pendle jedes Wochenende in die Heimat nahe Ulm, knapp eineinhalb Stunden entfernt von der bayrischen Landeshauptstadt.
Dort habe ich nämlich mein eigenes Pferd stehen. Eine sehr hübsche braune Stute namens Fee. Die gute Fee, wenn man so will! Neben Pferd wohnen hier auch mein Freund und meine Familie. Ich freue mich jedes Wochenende darauf, die ländliche Ruhe als Ausgleich zum Großstadtleben zu genießen.
Die Horrorgeschichte fing im Mai an. An einem ganz normalen Arbeitsalltag wurde ich von meinem Wecker zur Arbeit geweckt. Ich weiß noch ganz genau, es war ein Donnerstag.
„Frau Greschner, wir haben etwas gefunden“, sagte meine Frauenärztin mir am 06.10.2011 am Telefon. Ein Gedanken-Wirrwarr in meinem Kopf. Eine Mischung aus Angst, böser Traum und - was wollt ich grad noch machen…? Ich habe Brustkrebs.
Bis ich diese neue Situation für mich komplett realisiert habe, sind einige Tage vergangen. Und das mitten in einer Zeit, in der es bei mir alles andere als „rosig“ aussah. Mein damaliges Möbelgeschäft stand kurz vor dem finanziellen Aus. Zwei kleine Kinder, die mich brauchten, und mein Mann, der unsere Familie jetzt allein als Fels in der Brandung stützen musste und auch wollte. Mein Mann ist großartig. Er hat uns so wunderbar unterstützt und ist und war immer für uns da. So wie ganz viele Partner in dieser oder ähnlicher Situation für einander da sind.
Mir ist es sehr wichtig, dies zu erwähnen, denn die Angehörigen stehen oft in der zweiten Reihe und werden häufig nicht gefragt, wie es ihnen geht. Wie sie mit der Situation umgehen und was sie brauchen, um mit dieser Situation umzugehen. „Mir geht's gut, ich weiß, was ich tun muss, mir wird super geholfen - kümmert euch um Thorsten und die Kinder“, war regelmäßig meine Antwort, wenn ich gefragt wurde.
Hallo, mein Name ist Kathrin. Eigentlich war mein Leben ganz in Ordnung.
Ich hatte einen gut bezahlten Bürojob, machte gerne Sport und auch privat lief alles ganz wunderbar. Bis zu diesem einen Tag, als ich unter der Dusche stand und dieser Knubbel in meiner Brust nicht mehr schön zu reden war. Einige Tage später saß ich mit großen Augen vor meiner Frauenärztin und von da an war alles auf einmal ganz anders. Mammographie, Stanzbiopsie und dann das betroffene Gesicht der Ärztin, die mir mitteilte, dass der Knoten in meiner Brust bösartig ist.
In meinem Kopf herrschte absolute Leere und das einzige woran ich in diesem Augenblick denken konnte war „Muss ich jetzt meinen geplanten Hindernislauf absagen? Das geht doch nicht, es soll doch mein erster Lauf überhaupt werden!“ Klingt banal aber rückblickend betrachtet, konnte mein Gehirn in diesem Moment einfach nicht verstehen, was diese Diagnose bedeutet und wie damit umzugehen war.
Brustkrebs mit 36 Jahren! Ich stand mitten im Leben und hatte so viele schöne Pläne gemacht, die nun alle erst einmal auf Eis lagen. Eine Zeit voller Hoffnung und Mut aber auch Angst und vielen Tränen begann. Nach diversen weiteren Untersuchungen stand die für mich passende Behandlung fest: 12 Wochen Chemotherapie, brusterhaltende OP, Bestrahlung.
Die Chemotherapie ist sicherlich die große körperliche Herausforderung in der Krebstherapie. Wir haben wohl alle so unsere Vorstellungen davon.
"Als mein Mann Johannes und ich von meiner Genmutation erfuhren, war es für uns als Paar eine schwierige Situation.
Johannes gab mir von Anfang an das Gefühl, für mich da zu sein, doch ich hatte oftmals das Bedürfnis, keine Nähe oder Vertrautheit zuzulassen. Wir redeten und weinten viel gemeinsam, aber mein inneres Chaos wuchs. Irgendwann fiel mir ein Zettel in die Hände von unserem Geburtsvorbereitungskurs. Unsere Hebamme hatte uns gebeten, mindestens 3 Dinge aufzuschreiben, die wir als Paar schätzten und unbedingt gemeinsam weiter beibehalten wollten.
In unserem Fall stand dort: gemeinsames Kochen, Spaziergänge und Kuscheln.
Ich wurde, sehr jung, in meinen 20er Jahren, zweimal mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Zwar handelte es sich nicht um Brustkrebs, doch habe ich in den Phasen der Behandlung und späteren Regeneration gelernt, wie wertvoll es ist, Mut zu haben und trotz alledem oder gerade darum, Mut zu machen.
Deshalb finde ich diese Seite hier so wichtig und möchte ganz bewusst an dieser Stelle Mut machen. Den betroffenen Frauen, aber gerade auch den Männern an ihrer Seite.
Die vier Adventssonntage, die 24 Türchen des Adventskalenders, sind Symbole, Zeichen, die zu einem Ziel hinführen: Weihnachten.
Für Kinder genauso wie auch für Erwachsene. Wir Menschen brauchen Ziele und die sind leichter zu erreichen mit sichtbaren, spürbaren, greifbaren Zeichen!
In diesem Sinne hatte ich mir während meiner Chemobehandlung ein langes Band - ein "pink ribbon" - besorgt und in dieses in regelmäßigen Abständen Knoten gemacht - jeweils einen Knoten für jeden geplanten Chemotermin. An das obere Ende steckte ich eine rosafarbene Seidenrose.
Ich wurde bereits zwei Mal mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert: 2001 und nochmals im Jahr 2011. Bei meiner zweiten Erkrankung habe ich die Chance ergriffen, den kompletten Verlauf bis zur Genesung fotografisch festzuhalten und mit den daraus entstandenen Bildern einen Bildband zu schaffen.
Inzwischen gibt es außerdem eine Wanderausstellung mit einer Auswahl von Bildern, die an verschiedenen Orten und in mehreren Unternehmen gezeigt wurde.