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200 für 200 - die Aufklärungskampagne

Gemeinsam für mehr Aufklärung über Brustkrebs-Früherkennung

Mit „200 für 200“ bringen wir 200 Unternehmen aus ganz Deutschland zusammen, die sich gemeinsam für mehr Aufklärung über Brustgesundheit und Früherkennung starkmachen.

Mit jeweils 1.000 Euro unterstützen sie unsere gemeinnützige Aufklärungsarbeit und helfen dabei, verständliche Informationen zur Brustkrebs-Früherkennung in möglichst viele Lebens- und Arbeitswelten zu tragen.

Ob Friseursalon, Café, Praxis, Handwerksbetrieb, Agentur, Mittelstand oder Konzern: Werden Sie 1 von 200!
 

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“200 für 200” ist eine Kampagne von die.pink.Charity, einer Initiative der gemeinnützigen Organisation Awareness Deutschland gGmbH.

Warum 200 für 200?

Jeden Tag erhalten in Deutschland rund 200 Frauen erstmals die Diagnose Brustkrebs. Damit ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.

Hinter jeder Diagnose steht eine Frau, ihre Familie, Freundschaften und ein Leben, das sich von einem Moment auf den anderen verändert.

200 Unternehmen für rund 200 Frauen täglich – das ist „200 für 200“.

Unser Ziel: Jede Frau soll wissen, wie relevant Früherkennung ist.

So werden Sie Teil von "200 für 200"

Mitmachen ist ganz einfach:

  • die Kampagne mit 1.000 Euro unterstützen
  • Auf Wunsch Ihr Unternehmenslogo übermitteln
  • Spendenbescheinigung erhalten 

Gemeinsam mehr Menschen erreichen

Mit „200 für 200“ wollen wir möglichst viele Menschen auf die Chancen der Brustkrebs-Früherkennung aufmerksam machen.

Die Reichweite der Kampagne wächst mit jedem Unternehmen, das Informationen zur Brustkrebs-Früherkennung über die eigenen Kanäle weiterträgt. Dafür stellen wir vorbereitete Materialien bereit, die sich einfach nutzen und teilen lassen.

  • Informationen zur Brustkrebs-Früherkennung und zu "200 für 200“
  • fertige Textbausteine für Social Media
  • einen Abschlussbericht nach Ende der Kampagne

Sie sind nicht selbst für Spenden oder gesellschaftliches Engagement zuständig?
Dann leiten Sie die Seite gerne an die zuständigen Kolleginnen und Kollegen weiter.
 

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Kontakt

Reibeltgasse 10, 97070 Würzburg

200 für 200: Diese Unternehmen sind dabei

Immer mehr Unternehmen machen sich gemeinsam für Brustkrebs-Früherkennung stark. Hier sehen Sie, wer bereits Teil der Kampagne ist.

Werden auch Sie Teil von „200 für 200“ und unterstützen Sie unsere gemeinnützige Aufklärungsarbeit.


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Mehr über "200 für 200"

Im Jahr 2023 erhielten in Deutschland rund 75.090 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Das entspricht durchschnittlich rund 205 Neuerkrankungen pro Tag.

75.090 neue Diagnosen ÷ 365 Tage = rund 205 Frauen, die eine neue Brustkrebs Diagnose pro Tag erhielten.

Auch Männer können an Brustkrebs erkranken: 2023 gab es in Deutschland 770 Neuerkrankungen, was etwa einem Prozent aller Fälle entspricht. Zusammen mit den Neuerkrankungen bei Frauen sind das durchschnittlich rund 207 Brustkrebs-Neuerkrankungen pro Tag.

Für „200 für 200“ haben wir diese Zahl bewusst auf rund 200 Frauen pro Tag gerundet.

Daraus entsteht der Kampagnenname: 200 Unternehmen bündeln ihre Kräfte, um für mehr Aufklärung über Brustgesundheit und Früherkennung aufmerksam zu machen – stellvertretend für die rund 200 Frauen, die in Deutschland jeden Tag erstmals die Diagnose Brustkrebs erhalten.

Quelle:
Robert Koch-Institut & Deutsche Krebsregister e.V. (Hrsg). (2025) Krebs in Deutschland für 2021 – 2023. Berlin, 15. Ausgabe. doi.org/10.25646/13129

Die Kampagne „200 für 200“ wird über verschiedene Kanäle sichtbar gemacht. Auf der Kampagnen-Website entsteht nach und nach ein gemeinsames Bild aus 200 Bausteinen. Jedes teilnehmende Unternehmen wird dort als Teil der Initiative sichtbar.

Begleitend stellen wir Informations- und Kommunikationsmaterialien bereit, mit denen Unternehmen das Thema Brustgesundheit und Brustkrebs-Früherkennung auch über ihre eigenen Kanäle aufgreifen können – zum Beispiel im Team, im Newsletter, auf der Website oder über Social Media.

So wächst mit jedem teilnehmenden Unternehmen nicht nur das gemeinsame Kampagnenbild, sondern auch die Reichweite: Die Informationen erreichen neue Menschen und werden an immer mehr Orten sichtbar.

Mit einer einmaligen Spende von 1.000 Euro unterstützen teilnehmende Unternehmen die Aufklärungsarbeit rund um „200 für 200“ und darüber hinaus die gemeinnützige Arbeit von Awareness Deutschland für mehr Wissen über Brustgesundheit und Früherkennung. Dazu gehören unter anderem die kostenlose und mehrsprachige breastcare.app, Informationen zur Selbstuntersuchung der Brust, Informationsmaterialien und öffentliche Aufklärungskampagnen.

So trägt jede Spende dazu bei, verlässliches Wissen über Brustgesundheit für mehr Menschen zugänglich zu machen.

Früherkennung kann Brustkrebs nicht verhindern. Sie kann aber dazu beitragen, eine Erkrankung in einem frühen Stadium zu entdecken. Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind in der Regel die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen.

Deshalb ist es wichtig, die eigene Brust zu kennen, Veränderungen wahrzunehmen, Auffälligkeiten ärztlich abklären zu lassen und die Möglichkeiten der Brustkrebs-Früherkennung zu kennen.

Mit „200 für 200“ möchten wir dieses Wissen verständlich und alltagsnah vermitteln. Denn nur wer seine Möglichkeiten kennt, kann informierte Entscheidungen für die eigene Gesundheit treffen.

ExpertInnen-Interviews   breastcare.app

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Da das Erkrankungsrisiko mit dem Alter steigt, unterscheiden sich die gesetzlichen Angebote zur Früherkennung je nach Altersgruppe.

Frauen ab 30 Jahren können einmal jährlich eine ärztliche Tastuntersuchung der Brust und der Achselhöhlen in Anspruch nehmen. Dabei können sie sich auch zeigen lassen, wie sie ihre Brust selbst untersuchen können.

Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren können zusätzlich alle zwei Jahre am Mammographie-Screening teilnehmen. Mithilfe der Mammographie können auch kleine, noch nicht tastbare Veränderungen entdeckt werden. Für das Mammographie-Screening ist nachgewiesen, dass es die Brustkrebssterblichkeit senken kann.

Für Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko, zum Beispiel aufgrund einer erblichen Veranlagung, gibt es eine intensivierte Früherkennung. Dazu können auch Ultraschall- oder MRT-Untersuchungen gehören.

Unabhängig vom Alter gilt: Es ist sinnvoll, die eigene Brust zu kennen und Veränderungen ernst zu nehmen. Auffälligkeiten sollten immer ärztlich abgeklärt werden – auch zwischen den regulären Früherkennungsuntersuchungen.

Für Männer gibt es keine Früherkennungsangebote, da sie nur etwa ein Prozent der Brustkrebs-Neuerkrankungen ausmachen. Umso wichtiger ist es, über Brustkrebs bei Männern  aufzuklären und für das Thema zu sensibilisieren.

Mehr Informationen  breastcare.app 

Quellen:
1. Leitlinienprogramm-Onkologie (AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Stiftung Deutsche Krebshilfe) (2025) S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms, Langversion 5.0 https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/mammakarzinom/
2. Kohlstädt S (2025). Früherkennung trägt zu sinkenden Brustkrebs-Sterberaten in Europa bei. Online-Artikel: idw-online https://idw-online.de/de/news867218
3. Karch A et al. (2025). DORIS - Digitales Online Repositorium und Informations-System: Evaluation der Brustkrebsmortalität im deutschen Mammographie-Screening-Programm : Vorhaben 3621S42410. https://doris.bfs.de/jspui/handle/urn:nbn:de:0221-2025062052653

Den eigenen Körper zu kennen, kann dabei helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. 

Frauen wird empfohlen, ihre Brust einmal im Monat selbst zu untersuchen. Vor den Wechseljahren eignet sich dafür besonders die Zeit etwa eine Woche nach Beginn der Periode, wenn die das Brustgewebe meist weniger empfindlich und weicher ist.

Die Selbstuntersuchung ersetzt jedoch keine ärztliche Früherkennungsuntersuchung. Auffälligkeiten sollten direkt ärztlich abgeklärt werden.

Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Da dies jedoch sehr selten ist, gibt es für gesunde Männer kein organisiertes Früherkennungsprogramm. Umso wichtiger ist es, dass auch Männer ihre Brust abtasten. Auch hier gilt: Veränderungen der Brust sollten ernst genommen und ärztlich untersucht werden. 

Mehr Informationen zu Brustkrebs beim Mann

Wie die Selbstuntersuchung funktioniert, zeigen wir Schritt für Schritt in unserer Abtastanleitung  oder in unserer breastcare.app.

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Fragen zum Spendentool?

Falls Sie Fragen zu den Zahlungsmöglichkeiten haben oder eine Überweisung machen möchten, melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei uns. Gemeinsam finden wir eine Lösung, die für Sie funktioniert.

 

 

Was wir mit unserer Kommunikation langfristig bewirken wollen

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Menschen: Wir wollen Wissen ausbauen und fördern, um Frauen dabei zu unterstützen, informierte Entscheidungen über ihre eigene Gesundheit zu treffen. Auf den Webseiten von die.pink.Charity und Awareness Deutschland stellen wir dafür grundlegendes Wissen zur Verfügung. Frauen, die ihren Körper gut kennen, bemerken Veränderungen ihrer Brüste oft früher und können diese zeitnah ärztlich abklären lassen.
Das ist wichtig, denn Früherkennung kann Leben retten.

Gleichzeitig ist es uns wichtig, Unsicherheiten zum Thema Brustkrebs und Brustgesundheit abzubauen und Menschen, die eine entsprechende Diagnose erhalten haben, Orientierung zu geben. Wir begleiten sie und ihre Angehörigen nach dieser lebensverändernden Nachricht, wie wir es bei unseren Pink Kids und Selbsthilfegruppen tun.

Zum Weiterlesen

Weiterführende Informationen auf unseren Webseiten

Wenn Sie mehr über unsere Arbeit wissen wollen.

Wenn Sie mehr über Brustkrebs-Früherkennung wissen wollen.

Um die Menschen in ihrem Betrieb über Früherkennung aufzuklären können Sie zusätzlich unsere kostenlosen Webinare buchen.

Quellen

Über Brustkrebs in Deutschland allgemein
1. Robert Koch-Institut & Deutsche Krebsregister e.V. (Hrsg). (2025) Krebs in Deutschland für 2021 – 2023. Berlin, 15. Ausgabe. https://doi.org/10.25646/13129
Über Früherkennung in Deutschland
2. Kohlstädt S (2025). Früherkennung trägt zu sinkenden Brustkrebs-Sterberaten in Europa bei. Online-Artikel: idw-online https://idw-online.de/de/news867218
3. Karch A et al. (2025). DORIS - Digitales Online Repositorium und Informations-System: Evaluation der Brustkrebsmortalität im deutschen Mammographie-Screening-Programm : Vorhaben 3621S42410. https://doris.bfs.de/jspui/handle/urn:nbn:de:0221-2025062052653
Über Brustgesundheit
4. Sharma DK et al. (2025). Recent strategies in diagnosis, screening, prevention, and treatment of breast cancer in young women. Discover Oncology, 16(1), 1532. https://doi.org/10.1007/s12672-025-03180-0
5. Omrani A et al. (2020). Breast Education Improves Adolescent Girls’ Breast Knowledge, Attitudes to Breasts and Engagement With Positive Breast Habits. Frontiers in Public Health, 8, 591927. https://doi.org/10.3389/fpubh.2020.591927
Über Männer und Brustkrebs
6. Khatri L et al. (2026) Male breast health and breast cancer risk. Maturitas, 206. https://doi.org/10.1016/j.maturitas.2026.108850

Kontakt

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